Schwangerschaftsdiabetes

Die, erstmals in der Schwangerschaft auftretenden erhöhten Blutzuckerwerte, nennt man Gestationsdiabetes.

Das Hormon Insulin, das den Blutzucker reguliert, muss in der Schwangerschaft vermehrt gebildet werden, da die ansteigenden Schwangerschaftshormone seine Wirkung abschwächen.
Kann die Bauchspeicheldrüse diesen höheren bedarf nicht liefern, steigen die Blutzuckerwerte an und man spricht vom Schwangerschafts- bzw. Gestationsdiabetes.

Ein erhöhtes Risiko haben Frauen, die Übergewicht haben, älter als 30 Jahre alt sind, die bei einer vorhergehenden Schwangerschaft ein Schwangerschaftsdiabetes hatten, bei einer früheren Geburt ein sehr großes und schweres Kind zur Welt gebracht haben oder in deren engeren Familienkreis ein Typ-2 Diabetes besteht.