Diabetes Typ-2

Diabetes Typ 2 tritt meist nach dem 40. Lebensjahr auf.

Hierbei besteht ein „relativer Insulinmangel“.

Die Bauchspeicheldrüse produziert zwar Insulin. Aber die Körperzellen verlieren ihre Empfindlichkeit für das Hormon und die Ausschüttung des Insulins aus den Zellen der Bauchspeicheldrüse ist gestört.

Sie versucht dies auszugleichen, indem sie immer mehr Insulin ausschüttet. Doch trotz erhöhtem Insulinspiegel gelangt immer weniger Zucker in die Körperzellen.

Auslöser eines Typ-2-Diabetes sind Übergewicht und starkes Übergewicht (Adipositas) und zu wenig körperliche Bewegung, oft begleitet von erhöhten Blutfettwerten sowie Bluthochdruck.

Die Vererbungskomponente ist hierbei hoch. Hat ein Elternteil Diabetes mellitus Typ 2, so ist das Risiko für die Kinder 1,7-fach erhöht. Haben beide Eltern Diabetes mellitus Typ 2, so ist das Risiko 3-fach erhöht.

Sehr häufig können diese Patienten mit einer Ernährungsumstellung und Bewegung allein oder aber in einer Kombination mit Tabletten behandelt werden.

Bei zunehmender Krankheitsdauer müssen allerdings auch Typ-2-Diabetiker mit einem Fortschreiten des Insulinmangels rechnen, so dass der dadurch veränderte Stoffwechsel ebenfalls mit Insulin-Injektionen zu behandeln ist.